PenPaperDice@buecher.pnpde.social reviewed Godkiller by Hannah Kaner (Fallen Gods, #1)
Ein Hauch von Witcher und Monstress
4 stars
Godkiller hat mir besonders gut gefallen. Es hatte für mich ein wenig ein Mix aus Monstress im Sinne von Inara und ihre Gottheit, die fest mit ihr verbunden ist, und The Witcher durch die Veiga und Kyssen insbesondere. Kyssen ist auch eine mürrische, gebrandmarkte (wortwörtlich) Person, die schwer Leute an sich lässt und Schwäche sowie Emotionen zeigt. Ich bin jetzt nicht so eine Person, die gute Plot-Twists auf Meilen erkennt, aber in Godkiller waren einige Dinge schon schnell abzusehen. Für ein Debüt-Roman muss ich Hannah Kaner schon Respekt zollen, auch wenn die Geschichte absehbar ist. Sie ist gut erzählt, hat eine spannende Welt und Charaktere, die eine schöne Found-Family bilden, sich entwickeln und unterschiedlich und liebenswürdig wirken.
Die Perspektivenwechsel haben mir besonders gut gefallen und hatten mich auch immer weiter an der Stange gehalten, so dass ich das Buch wenig aus der Hand gelegt habe. Die Atmosphäre der Welt …
Godkiller hat mir besonders gut gefallen. Es hatte für mich ein wenig ein Mix aus Monstress im Sinne von Inara und ihre Gottheit, die fest mit ihr verbunden ist, und The Witcher durch die Veiga und Kyssen insbesondere. Kyssen ist auch eine mürrische, gebrandmarkte (wortwörtlich) Person, die schwer Leute an sich lässt und Schwäche sowie Emotionen zeigt. Ich bin jetzt nicht so eine Person, die gute Plot-Twists auf Meilen erkennt, aber in Godkiller waren einige Dinge schon schnell abzusehen. Für ein Debüt-Roman muss ich Hannah Kaner schon Respekt zollen, auch wenn die Geschichte absehbar ist. Sie ist gut erzählt, hat eine spannende Welt und Charaktere, die eine schöne Found-Family bilden, sich entwickeln und unterschiedlich und liebenswürdig wirken.
Die Perspektivenwechsel haben mir besonders gut gefallen und hatten mich auch immer weiter an der Stange gehalten, so dass ich das Buch wenig aus der Hand gelegt habe. Die Atmosphäre der Welt wirkte zerrüttet nach dem Krieg, in einigen Teilen gefährlich und kalt und Blenraden als ein unheimlicher und heimgesuchter Ort. Das Ende offenbarte dann doch einen spannenden Twist, leicht herzzerreißenden Moment und gute Überleitung in den zweiten Band.
Das ist vermutlich auch mein stärkster Kritikpunkt: Es endet schon mit einem harten Cliff-Hanger. Wünschenswerter fände ich einen runderen Abschluss, der erst im nächsten Band dann fortgeführt wird und nicht schon direkt in diesem Band geteastert. Es fühlte sich an dieser Stelle an wie ein Serienende und ich finde das bei Filmen und Fernsehserien schon häufig anstrengend. Nun sind ab nächstem Jahr alle 3 Bücher erschienen und dieser Punkt ist weniger dramatisch, aber wenn ich wie bei Lied von Eis und Feuer Jahre auf einen neuen Band warten würde, dann muss so ein Cliff-Hanger echt nicht sein.